ICSI = Intrazytoplasmatische Spermieninjektion

Die ICSI macht es möglich, dass ein einziger Spermatoziod sich mit einer Eizelle befruchtet. Dass keine Befruchtung stattfindet hat einen sehr geringen Prozentsatz. Bei der Befruchtung die am natürlichsten ist (mittels einer IVF) kann der Erhalt von Embryonen gefährdet werden. Wohingegen bei einer ICSI dies systematisch gesteuert wird.
Die ICSI wird empfohlen um die Befruchtungsrate zu sichern und damit auch sicherzustellen geeignete Embryonen für die Transferenz zu erhalten wenn:
– Die Morpgologie, Konzentration oder die Mobilität der Spermatozoiden beinträchtigt bzw reduziert ist
– Wenn man eine eingefrorene Samenprobe verwendet
– Wenn das Paar keine vorherige Schwangerschaft erlangen konnte
– bei vorherige Fehlschläge einer Befruchtung

Von was hängt der Erfolg der Behandlung einer IVF/ICSI ab ?
Diese Anwendung ermöglicht es Eizellen zu gewinnen, diese mit den Spermatozoiden zu befruchten und Embryonen zu erhalten , unter Verhältnisse welche auf natürliche Art und Weise nicht machbar gewesen ware.
Die Behandlung ermöglicht es mit eigenen Gameten eine Schwangerschaft zu erlangen, jedoch sollte man dabei beachten, dass hier das Alter eine wesentliche Rolle spielt für den selben Erfolg. Mit einem fortgeschrittenem Alter nimmt die Eierstockreserve ab und die Qualitát der Eizellen verschlechtert sich. Aus diesem Grund kann es trotz der Stimulation vorkommen, dass nicht genügend qualitative Eizellen gewonnen werden können um geeignete Embryonen zu transferieren. Krankheiten welche auf schlechte Lebensgewohnheiten und Alterationen im Sperma zurück zu führen sind können auch entscheidene Gründe sein.
Falls wir nach der Transferenz übrige Embryonen haben welche während des Prozesses entstanden sind , gibt es die Möglichkeit diese einzufrieren, damit der Patient diese zur Verfügung hat um einen nächsten Zyklus zu machen ohne dabei den Prozess der Stimulation der Eierstöcke zu wiederholen

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